Mit den Wörtern kann und können auf meinen Webseiten drücke ich die Möglichkeitsform aus!

Mit kann und können sind keinesfalls Erfolgs-, Heilungs- oder Linderungsversprechen gemeint, im Sinn von „dies kann die Klientin jetzt - dies hat die Klientin jetzt gelernt“.

Die Möglichkeitsform weist auf das Potential im Menschen hin, das verwendet werden kann, wenn eine Klientin dazu bereit ist, ihr Potential teilweise oder mehr in ihrem Innen- und Außenleben umzusetzen.

Verfahren


Einführung

Umgehens- und Denkweisen

Ich gehe davon aus, dass die Umgehens- und Denkweisen, die eine Person mit sich selbst nicht praktizieren kann auch mit anderen Personen nicht praktizieren kann. Wenn man sich selbst nicht liebt, dann hat man auch Schwierigkeiten andere Menschen zu lieben, d. h. sie so zu nehmen, wie sie sind und das als o. k. zu empfinden. Mit diesem o. k. ist die Voraussetzung gegeben, dass andere Personen sich liebevoll behandelt, wertgeschätzt, akzeptiert fühlen können.

Übertragung und Projektion auf andere

Aus meiner Sicht führt das Übertragen von Unbewusstem und Ungeliebtem (in einem selbst) auf andere dazu, dass man sich i. d. R. ein Bild von einer Person macht, das der Person nur teilweise, vielleicht sogar gar nicht entspricht. Je weniger dieses Bild der Person und die Person übereinstimmen, desto mehr eigene Wertungen, Schutzmechanismen und Filter sind in das Bild der Person eingeflossen. Genauso sieht es auch mit inneren Bildern über z. B. die Gesellschaft, Verhalten von (Haus-)Tieren, Moral, Gut und Böse, sich Selbst, Beziehungen, die Vergangenheit, die eigenen Erwartungen, usw. aus.

Abbildung von Wahrnehmungen und deren Folgen

Jeder Mensch hat sich Bilder bzw. Geschichten über alles jemals bewusst oder unbewusst wahrgenommene gemacht. Je nach Blickwinkel oder Situation können sie unterschiedlich sein - auch wenn es sich um die gleiche vergangene Begebenheit handelt.

Im Laufe des Lebens kommen immer neue Bilder und Geschichten hinzu; einige werden verdrängt oder vergessen; andere bleiben als Schutz unverbesserlich bestehen. Dabei kann es passieren, dass die Differenzen zwischen den Bildern und Geschichten zu groß werden bzw. dass sie zu wenig mit der äußeren oder inneren Realität zu tun haben.

Die Folgen können innere und äußere Spannungen und Konflikte sein, die unbewusst oder bewusst zu Leid und Stress führen und die sich nach zu langer Dauer körperlich ausdrücken können.

Verfahrensbeschreibungen

Die von mir verwendeten Verfahren eignen sich aus meiner Sicht sehr gut für den Umgang und die Bearbeitung von inneren Bildern und Geschichten. Eine Änderung innerer Bilder und Geschichten führt zu einer anderen Wahrnehmung von Innen und Außen sowie zu anderem Handeln im Außen bzw. anderem inneren Umgang mit sich selbst.

Die Grundlage aller meiner Angebote ist eine humanistische Grundhaltung.

Hier finden Sie zu den Beschreibungen der Verfahren:

Innere Anteile, Bilder, Geschichten

Menschen sind aus meiner Sicht vielfältig, nicht nur im Verhalten nach außen, sondern auch in ihrem Innenleben. Diese innere Vielfalt meine ich mit inneren Anteilen, Bildern, Geschichten.

Weitere mögliche Bezeichnungen für diese Vielfalt sind: innere Ebenen, innere Kinder, innere Stimmen, innere Figuren, innere Begleiter; Dämonen, Engel, (heilige) Geister, Götter, Krafttiere, Geistwesen; das innere Team, das innere Parlament; die innere Familie; Persönlichkeitsanteile usw.

Die inneren Anteile können im Inneren Dialog zur Selbstklärung genutzt werden.


Unsere tiefsten Ängste sind Drachen vergleichbar, die unsere tiefsten Schätze bewachen

Rainer Maria Rilke


Einordnung meiner Angebote

Ich verorte meine Arbeit als Lebensberater und Mediatior an den Übergangsstellen folgender unterstützender Bereiche: